Skillz Bazaar für alle!

Wir haben in den vergangenen Veranstaltungen immer versucht, den Skillz Bazaar zu einer inklusiven Veranstaltung zu machen, bei der sich alle wohl fühlen. Ziel ist auch die Begegnung unterschiedlicher kultureller und sozialer Gruppen sowie Generationen und damit die Förderung von Inklusion und Wertschätzung.

Spezifische Zielgruppen benötigen oftmals spezifische Ansprache und Betreuung. Dafür werden ausreichend Zeit und Ressourcen benötigt. Wir schätzen, dass das 30 Stunden in Anspruch nimmt. Hier möchten wir unsere Erfahrungen damit teilen

Ansprache von Senioren

Wir sind in Kontakt mit Nachbarschaftstreffs der benachbarten Stadtquartiere getreten und waren vor Ort präsent durch Plakate und Flyer, sowie online auf Website der Treffs. Es wurden spezielle Flyer gedruckt, um die ältere Zielgruppen direkt anzusprechen. Dabei haben wir auch versucht, die Mitarbeiter der Nachbarschaftstreffs als Multiplikatoren zu gewinnen, da diese ihre Zielgruppe besser kennen. Auch hatten wir Pressekontakt zu Wochenblätter, werden insbesondere von älteren Personen gerne gelesen werden. Der Münchner Wochenanzeiger hat einen Artikel veröffentlicht.

Zur Erleichterung der Workshop-Anmeldung haben wir ein Festnetztelefon eingerichtet, da oftmals die Online-Anmeldung für ältere Menschen ungeeignet ist. So konnten wir dem Wunsch nach direktem Kontakt und Unterstützung bei eventuellen Fragen entsprechen.

Trotz der unternommenen Versuche, ältere Personen gezielt anzusprechen, konnten nur wenige älteren Personen als Workshop-Anbieter generiert werden. Um dies zu erreichen, wäre vermutlich der direkte Kontakt zu älteren Menschen notwendig gewesen z.B. durch den Besuch von Nachbarschafts- und Seniorengruppen.

Ansprache von Geflüchteten

Für die Ansprache der Geflüchteten sind wir in Kontakt mit anderen Einrichtungen getreten, die mit Geflüchteten arbeiten und haben das Event dort beworben. Ebenso haben wir gesonderte Poster und Flyer auf Englisch angefertigt und diese z.B. zu Gemeinschaftsunterkünften gebracht oder digital per Mail an andere Einrichtungen geschickt.

Dabei haben wir gelernt, dass für diesen Prozess eine enge Zusammenarbeit mit den Sozialarbeitern von Unterkünften notwendig ist, um über die Veranstaltung zu informieren. Hilfreich wäre vielleicht auch ein Vorprogramm zur Information.

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